Moderne Maschinenfinanzierung

Finanzspezialisten: Druck kennen anstatt Druck machen

Man kann den Bankiers keinen Vorwurf machen, die sich mit einer ganzen Reihe unterschiedlicher Branchen auseinandersetzen und dabei „auch“ Druckereibetriebe in Sachen Maschinenfinanzierung betreuen. Ihr Bild von diesem Gewerbe ist geprägt von „immer mehr Werbung und  Informationen papierlos online“ – und hierin begründet sich eine spürbare Zurückhaltung bei der Finanzierung moderner Druckmaschinen.

Nach Auftragsloch Stau bei Maschinenfinanzierung

Wer seinen Betrieb durch das tiefe Tal der Auftragsrückgänge in der Wirtschaftskrise gebracht hat, schaut heute in der Regel optimistischer in die Zukunft. Mit dem weltweiten Anziehen der Konjunktur steigen auch wieder die Ausgaben für Werbematerial in der Industrie – und nach wie vor spielen Drucksachen hierbei eine gewichtige Rolle.

Unbestritten ist aber auch nach wie vor der Preisdruck am Markt, die häufig vorhandenen Überkapazitäten und die sinkenden Margen. „Augen auf und durch!“, möchte man sagen. Neue, leistungsfähigere Maschinen, die Investition in den Digitaldruck als „zweites Standbein“ und mit der Maschinenfinanzierung einhergehend ein erweitertes Produktportfolio sind die richtigen Antworten auf die Frage nach der Zukunft des eigenen Unternehmens.

Doch mit derselben Dynamik, mit der der Firmenchef seine Zukunftspläne bei seiner Hausbank präsentieren möchte, prallt er mit dem Bedarf an Unterstützung zur Maschinenfinanzierung mit den oben beschriebenen Vorbehalten gegenüber dem Gewerbe aufeinander. Die Karte mit dem dunkelsten Rot, die ihm sein Banker zeigt, trägt die Aufschrift „Risikobegrenzung“. In der Summe der Sicherheiten, die eine Firma bei der Maschinenfinanzierung bereitstellen soll, findet sich häufig ein höherer Wert als ihn die angefragte Investition darstellt. Mit weniger monitärem als einfach Nerv raubendem Gewicht schlagen zusätzlich die angeforderten Informationen zur Unternehmenssituation zu Buche.

Neue Spezies von Finanzfachleuten zur Maschinenfinanzierung
Eine ganze Reihe von Druckereien nutzt seit geraumer Zeit das Know-How der SDI beim alternativen Leasing zur Maschinenfinanzierung. Für die Mitglieder arbeiten hier Fachleute, die sich durch ein detailliertes Branchenwissen auszeichnen und fundierte Kenntnisse nicht nur zur Maschinenfinanzierung, sondern auch rund um die Technik und die unterschiedlichen Druckverfahren mitbringen. Die Beratung beginnt in der Regel nicht bei der Realisation einer Finanzierung von Druckmaschinen, sondern weit im Vorfeld, bei der Kalkulation und dem Kosten-Nutzen-Vergleich unterschiedlicher Lösungen für das Unternehmen. Die Beauftragung dieser Experten reduziert nicht zuletzt die Abhängigkeit der Druckerei von ihrer Hausbank. Und beim überwiegenden Teil der Maschinenfinanzierung auf Leasing-Basis wird auf die Bereitstellung von Zusatzsicherheiten wie persönlichen Bürgschaften, Grundschulden etc. verzichtet.

Leasing zur Maschinenfinanzierung kann jeder – glaubt der Markt

Das bilanzneutrale Leasing von Druckmaschinen gilt nach wie vor als gängigste Form der Maschinenfinanzierung. Von den Leasinggesellschaften in Deutschland kann allerdings weniger als ein Drittel als in der Druckbranche erfahren eingestuft werden. Darüber hinaus lassen sich gravierende Unterschiede in der Kooperationsfähigkeit und Konditionsgestaltung der Gesellschaften feststellen. Leider herrscht quer über die Anbieter eine gewisse Intransparenz, was bei der Auswahl einer weniger geeigneten Gesellschaft dazu führen kann, dass unternehmerische Potentiale eines nach vorne denkenden Investors nicht erkannt oder sogar gefährdet werden. Die zum Teil gravierenden Unterschiede in den Angeboten zur Maschinenfinanzierung können von den Unternehmern allerdings nur sehr schwer erkannt werden. Bei Kerninvestitionen, die durchschnittlich nur alle fünf Jahre anfallen, kann sich in einem mittelständischen Betrieb kein Finanzierungsspezialwissen aufbauen. Über den Luxus eines hausinternen Controllers verfügen darüber hinaus die wenigsten.

Maschinenfinanzierung via Leasing-Pool
Vor diesen Hintergründen setzt sich mehr und mehr das (nach wie vor einmalige) Konzept des SDI-„Leasing-Pools“ speziell für Maschinenfinanzierung in der Druckindustrie durch. Hier werden ausschließlich geeignete Anbieter einbezogen, die über ein spezifisches Assetmanagement verfügen, was die Risikobewertung und damit die Bonitätsprüfung erleichtert. Ausgewählt werden diese Gesellschaften auf Basis von „harten“ und „weichen“ Fakten, ständig überwacht durch ein Bewertungsmodell. Im Fall der Fälle bekommen die Teilnehmer dort sogar die Möglichkeit, ihren geschäftlichen Kurs zu korrigieren.

SDI-Vorstand Udo Dewein beschreibt, wo die Vorteile für die Mitglieder in Kooperation mit Leasing-Pools liegen. „Der Unternehmer wird erheblich entlastet, weil in der Regel eine umfangreiche und intensive Bonitäts- und Investitionsanalyse gemeinsam mit seinem Steuerberater vorgenommen wird. Darauf folgt eine landesweite Ausschreibung des Investitionsvorhabens innerhalb der überhaupt in Frage kommenden Anbieter zur Maschinenfinanzierung. Die Prüfung des Maschinenleasings erfolgt auf maximal breiter Basis, so dass nicht die berühmte ,Tagesform’ einzelner Leasing-Gesellschaften eine Rolle spielen kann. Anschließend werden nur die verbindlichen Finanzierungsangebote für die neue Druckmaschine objektiv verglichen, immer mit dem Fokus auf die tatsächlichen Finanzierungskosten. Den Feinschliff im Geschäft macht dann die Optimierung der Konditionen aus – und natürlich die steuerrechtlich optimale und einwandfreie Vertragsgestaltung. Am Ende der Maschinenfinanzierung muss der geregelte Erwerb des dann neuen Eigentums stehen.“

Zwei Jahrzehnte Know-How in Maschinenfinanzierung

Nach über zwanzig Jahren Erfahrung in der Finanzierung von Lösungen in der Druckvorstufe, Druck und Weiterverarbeitung ist sich Dewein sicher, mit Leasing-Pools die seriöseste und zielgerichtetste Form des Maschinenleasings entdeckt zu haben. „Die SDI ist mittlerweile für ihre über 350 Mitgliedsunternehmen eine Art Mediator zwischen der Industrie und dem Finanzierungsmarkt“, so der Finanzexperte lächelnd, „Glauben Sie mir, dass ich schon alle möglichen und auch unmöglichen Fälle auf dem Schreibtisch hatte.“

Die Maschinenfinanzierung als Hürdenlauf

Kaum ein Finanzierungsvertrag für Druckmaschinen gleicht dem anderen. Fünf unterschiedliche Vertragstypen dominieren den Markt – und alle jeweils mit anderen Auswirkungen, u.a. auf die Bilanz. Der Mietkaufvertrag, das Vollamortisationsleasing, die Teilamortisation, der kündbare Vertrag und das operative Leasing. „Eine Auseinandersetzung mit diesen Details ist für jeden Unternehmer parallel zum Tagesgeschäft eine Zumutung“, weiß Udo Dewein, „Jemanden zu kennen, der wirklich im Detail weiß was zählt, ist in diesem Fall bares Geld wert.“

Weitere Informationen zur Maschinenfinanzierung erhalten Sie unter der kostenfreien Nummer: 08007268111

Ebenfalls kostenfrei und unverbindlich überprüft die SDI Ihre Pläne zur Maschinenfinanzierung per E-Mail: info@sdi-online.de Betreffzeile: „Maschinenfinanzierung“


Informieren Sie sich auch über die regelmäßigen SDI-Workshops zum Thema Maschinenfinanzierung. Auf Anfrage übersendet die SDI Ihnen gerne die Fachinformation „Die 10 teuersten Fehler bei der Maschinenfinanzierung“.
 

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