Maschinenleasing in der Druckindustrie

Der Markt im Bereich der Druckindustrie ist sehr eng geworden. Die Gewinne schrumpfen immer mehr und lassen sich überhaupt nur noch über hohe Stückzahlen und enorme Produktivität erwirtschaften. Betagte Druckmaschinen können das nicht mehr leisten.

Eine neue Generation hoch produktiver Druckmaschinen steht in den Startlöchern, um in der Druckindustrie eingesetzt zu werden. Ein Druckereibesitzer wird sich daher genau überlegen müssen, ob die bisher in seinem Betrieb arbeitenden Maschinen für die kommende Zeit ausreichend sind oder ob er investieren muss. Wenn die Entscheidung für eine Investition gefallen ist, steht in erster Linie die Sicherung des Cashflow. Erst wenn dieser gesichert ist, kann die Planung für eine Investition starten.

Meist reichen die liquiden Mittel eines Unternehmens nicht aus, um eine Investition in eine Druckmaschine zu tätigen. Oder diese Mittel sollten besser für andere Zwecke verwendet werden. Also ist Finanzierung angesagt. Zu den immer aktueller werdenden Finanzierungsmethoden gehört das Maschinenleasing. Dabei gilt es, einerseits die richtige Methode für das Maschinenleasing zu finden, andererseits die Angebote der verschiedenen Anbieter zu vergleichen. Damit ist der Druckereiunternehmer, der jeden Tag andere Aufgaben bewältigen muss, schlicht überfordert. Im fehlt sowohl die nötige Zeit als auch der auf diesem komplexen Gebiet erforderliche hohe fachliche Sachverstand.

Deshalb sollte sich der Investor an eines der verschiedenen branchenspezifischen Unternehmen für Maschinenleasing wenden. Diese Unternehmen, wie zum Beispiel die SDI Mitgliedergemeinschaft, ermitteln zusammen mit dem Investor die optimalste Methode des Maschinenleasing. Für den einen Unternehmer mag ein Vollamortisationsvertrag für sein Maschinenleasing optimal sein. Ein anderes Unternehmen wiederum bedarf eines strukturierten Leasingvertrages. Ein solches Leasing vereint die Vorzüge des Leasings in Bezug auf die Bilanz mit den Vorteilen eines Ratenkaufs. Das im Wege des Maschinenleasings erworbene Objekt wird dabei steuerlich nicht dem Leasingnehmer zugutegehalten und er kann es dennoch erwerben. Dabei wird der Kaufpreis bereits vorher verhandelt. Dadurch wird erreicht, dass dieser nicht unbedingt der linearen Restlaufzeit entsprechen muss.

Ein wesentlicher Vorteil des strukturierten Leasings beim Maschinenleasing ist es, dass die Wartungs- und Instandhaltungskosten während der Leasingzeit bereits in die Leasingraten mit eingerechnet werden können. So hat der Investor nach Ende des Maschinenleasings eine gut gewartete und instand gehaltene Maschine, die er ohne steuerlichen Aufwand in sein Eigentum übernehmen kann.

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